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Beni Stöckli

Beni Stöckli ist seit dem 1. April 2008 CEO von Stöckli Swiss Sports AG.

Beni, wann warst du das letzte Mal auf dem Bike bzw. den Skis?

Auf den Ski war ich anfangs April bei immer noch perfekten Verhältnissen, auf dem Bike zwei Wochen später. Ich muss mir meine Form für den Napf-Bike-Marathon frühzeitig holen, damit die 1'300 Höhenmeter auch in diesem Jahr wieder zu einem Vergnügen werden.

Wann hast du dich entschieden, die operative Führung zu übernehmen?

Meine Freude an Sportartikeln habe ich schon während der Kantizeit, als ich als Teilzeitmitarbeiter bei uns die ersten Erfahrungen im Verkauf sammeln durfte, festgestellt. Um mir jedoch alle Möglichkeiten offen zu halten, habe ich mich zu einem Wirtschaftsstudium entschieden. Nach diesem habe ich weitere Erfahrungen in anderen und dem eigenen Unternehmen gesammelt und gemerkt, dass ich mir eine Zusammenarbeit mit meinen Eltern sehr gut vorstellen könnte. Bei meinem offiziellen Eintritt in die Unternehmung im Jahr 2000 wusste ich natürlich noch nicht, wann und ob ich überhaupt die operative Führung übernehmen werde. Definitiv entschieden habe ich mich vor zwei Jahren, als mir dieses Angebot konkret unterbreitet wurde. Allzulange musste ich natürlich nicht überlegen!

Als kleiner Junge warst du ja "zwangsläufig" viel in der Firma. Welche Erinnerungen hast du an diese Zeit?

Sehr gute. Da die Eltern im Unternehmen tätig waren, habe ich die meiste Zeit auf dem Quartierfussballplatz, dem nahe gelegenen Wald oder im Laden verbracht. "Laden" ist hier wahrscheinlich der richtige Ausdruck. Wo heute nur noch Verkaufsfläche ist, waren zu diesem Zeitpunkt die Skiproduktion, der Verkauf und das Elternhaus unter einem Dach untergebracht.

Nun bist du seit einigen Wochen CEO der Unternehmung. Was sind deine nächsten Ziele?

Ich werde natürlich alles daran setzen, die Unternehmung weiterhin erfolgreich zu führen, um so die Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

Wir werden versuchen, die Bekanntheit von Stöckli als Sommersportanbieter in den nächsten Jahren weiter zu fördern, damit die Unternehmung in Zukunft noch breiter abgestützt und weiter ausgebaut werden kann. Mit der neuen Markenführung, bei welcher wir in der Kommunikation neu als Stöckli outdoor sports auftreten, haben wir einen ersten Schritt in diese Richtung vorgenommen.

Hat sich dieser Schritt bewährt?

Da wir die Markenführung erst seit Oktober vergangenen Jahres eingeführt haben, ist es noch zu früh, genaue Schlüsse zu ziehen.

Wir sind jedoch überzeugt, dass wir mit der neuen strategischen Ausrichtung auf dem richtigen Weg sind. Mit Stöckli outdoor sports möchten wir aufzeigen, dass wir seit vielen Jahren eben nicht nur im Wintersport sondern auch im Sommer mit den Sparten Bike, Trekking, Walking, Running und Inline, eine sehr kompetente Auswahl bieten.

Wo steht die Unternehmung Stöckli in 5 Jahren?

Genau kann ich das nicht sagen. Ich bin jedoch sicher, dass wir das Umsatzverhältnis zwischen Sommer und Winter zu Gunsten des Sommers verbessert haben werden, ohne dabei im Winter schlechter geworden zu sein. Wir sehen natürlich auch im Winter sowohl national, wie auch international noch weiteres Potential.

Wir werden die Anstrengungen bei unseren eigenen Produkten Ski und Bike vorantreiben und auch unsere Mitarbeiter fördern. Das Ziel ist es, unsere Freude und Leidenschaft an den Produkten an die Kundschaft weiterzugeben, so dass der Einkauf  zu einem wirklichen Erlebnis wird.

Ende Juni findet der traditionelle Napf-Bike-Marathon statt. Sehen wir dich dort auch am Start?

Wenn ich meinen Trainingsplan einigermassen einhalten kann, werde ich die 46 Kilometer mit ein paar Freunden unter die Räder nehmen.

 

 

Beni Stöckli, besten Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei deiner neuen Aufgabe!

 

 
 

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